Samstag, 20. November 2010

Freitag, 19. November 2010

Er.Sie.Und die Wale

Gespräch am großen Esstisch über Essen.


Sie: "Ich mag japanische Küche, nicht unbedingt Sushi, aber den Rest, hmmm, die warme Küche ist wirklich lecker!"

Er: "Ja, schon, aber warum müssen die unbedingt Walfleisch fangen?! Ich habe mal gelesen, das machen sie weil sie 'forschen' wollen."

Sie: "Was wollen sie denn erforschen? Garzeiten?"

Dienstag, 16. November 2010

Er.Sie.Und die Liebe.

Ich gebe es zu.
Ich bin grottenschlecht, wenn es darum geht mir Passwörter zu merken. Im Gegensatz zu meinem Mann. Der ist gut darin.

In früheren Zeiten waren meine Passwörter daher auch sehr einfach. Aber leider nicht gleich. Daher gibt es, nun ja, ab und an Probleme. Auch noch heute.


"Schaaahatz, wie ist denn Dein Passwort hier an dem Laptop?", fragte vorhin mein Mann.

"Bitte?!", antwortete ich verblüfft, "der Laptop ist seit acht Jahren ausgemustert, woher soll ich das denn noch wissen?!"

"Die Hilfsfrage ist: L'amour. Hilft Dir das?"

Ein hysterisches Lachen kommt über meine Lippen.



Guter Scherz.

Freitag, 12. November 2010

12 von 12 November 2010


Doping



Arbeit



Muss




Weide.Glück



Grenzen



Garten.Kunst



Badewannen.Kunst



Baum.Kunst



Auf.Sitzen



Be.Schlagen



Dreckig.Machen



Nadel.Spiel


Kurz.Urlaub.
Am.Ende.Der.Welt
Ohne.Kind
Mit.Mann

Donnerstag, 11. November 2010

... am Ende der Welt (4)


Apfel.Bäckchen




Am.Ende.der.Welt




Familien.Projekt




Tonnen.*




Stärkung**




Schlafzimmerfenster.Aussicht.
Am.Ende.der.Welt.




* okok, ca 40 Kilo
** Apple Crumble, was sonst?!

Sonntag, 7. November 2010

Gates.NY.2005

Wir waren gerade bei meinen Eltern zu Besuch, als ich eines Morgens aus dem Schlafzimmer tapste.
Mein Mann* schaute mich mit strahlenden Augen an und sagte: "NY, Gates, Christo und Jean Claude, Februar!"

Ich zog eine Augenbraue hoch und antwortete verschlafen: "Gut, dann buchen wir Flüge."

15 Minuten später hatten wir sie. Die Flüge. Für ihn, das Kind und mich.

Vier Nächte verbrachten wir bei Bekannten, vier Nächte in Jamaica (Queens) und vier Nächte in der Nähe des Times Square.
Die Pendelei nach Jamaica haben wir nur lebend überstanden, weil wir ein süsses, blondes einjähriges Kind dabei hatten. Ehrlich.
"Ach, die U-Bahn fährt doch bis zum Hotel!", sagte mein Mann, als ich einwarf, man könnte (!) ja auch mit dem Taxi dahin fahren. Sie fuhr natürlich nicht bis zum Hotel. Stattdessen war die Station umrundet von Dunkelheit und Straßen auf denen ich mich weigerte auch nur einen Fuss alleine ohne Waffe zu laufen.
Also bestellte die nette Dame hinter Panzerglas uns ein Taxi.
Der Typ war bekifft oder besoffen. Oder beides. Jedenfalls hatte er den Taxischein erst kurz vorher gemacht und kannte sich nicht aus.
"Wir werden gemeuchelt und dann am Straßenrand liegen gelassen," nuschelte mein Mann, mit Panik in den Augen.

Wurden wir natürlich nicht. Aber auch nur wegen dem - ich hatte es bereits erwähnt - süssen blonden Kleinkind.

Aber ich schweife ab.
Es war toll.

Street-Art



Die Macher



Beim Entrollen



Central Park.



Ich warte auf den Morgen, an dem ich verschlafen aus dem Bett steige und mein Mann mir mit Ekstase in der Stimme sagt: Wir müssen nach Colorado!

Ich sage nur: der Tag wird kommen!

* großer Christo und Jean Claude Fan.

Dienstag, 26. Oktober 2010

Wir wären dann soweit.

Wieder gefunden




Hexe



oder



Hupfdole?



egal.
Zum Grusel-Kindergeburtstag* bereit!







* der erste deutsche Kindergeburtstag, sie ist schrecklich aufgeregt.

Weihnachtswichteln


Dieses Jahr sind wir dabei!

Danke fürs Organisieren, Tanja!

Freitag, 22. Oktober 2010

(Bastel)Fisch am Freitag

Der Plan heute war Pizza. Bringdienst.

Kurz nach drei erreichte mich dann im Auto aber ein Telefonanruf meines Mannes.
"Du .... ähm ... der Elektriker* hat gerade einen Fisch gebracht???"
"Jaaahhaaa?"
"EINEN GROSSEN FISCH! EINEN HECHT!"
"Oh! Echt?"
"ECHT!"
"Tiefgefroren?"
"Nein! FRISCH. Vor zwei Stunden hat der noch gezappelt. Hatergesagt. Ehrlich!"



Darf ich vorstellen:

Herr Hecht!



Gediegene zweieinhalb Kilo.

Geschlagene fünf Minuten versuchte ich dem Hecht seinen Kopf abzuhacken.
Bis ich die weisse Fahne hisste und brutal wurde. Und dem Hecht den Kopf abriss.
Jawoll.
Schwanzflosse auch.
Hecht mit Salz einreiben.
Ofen vorheizen. Ca 200 Grad.

Eine ovale Schmorpfanne buttern.
Fein gehackte Schalotten auf dem Boden verteilen und den Hecht mit dem Bauch nach unten auf die Schalotten setzen.
Ein gutes Glas Riesling über den Fisch gießen.
Ungefähr 250 ml Sahne über den Fisch gießen.
Klein gehackte Schalotten mit Salz und 250 ml Creme Fraiche vermischen und
ja, genau ... auf dem Fisch verteilen.
Und JA, es ist verdammt viel Sauce.
Aber Ihr werdet sie brauchen.

In den Ofen schieben.
Der Fisch darf nie ohne Sauce auf dem Rücken sein, sonst wird er trocken und faserig.
Je nach Größe des Hechts dauert das Ganze zwischen 20 und 40 Minuten.


Inzwischen richtig gute Butternudeln kochen.

Fisch aus der Sauce heben und auf einer Platte präsentieren.


Ehrlich. Der Bastelfisch lohnt sich!





(aus dem Rest kann man eine wunderbare Fischbrühe machen, auch wenn es grausam aussieht)




* Der Haus und Hof Elektriker, der neben Stromkreise auch das Angeln ganz toll findet und deswegen regelmässig angeln geht.