Montag, 16. November 2009

NEIN!

Ich habe heute nein gesagt.


Und es tat gut!


Sollte ich öfter tun.


Freitag, 13. November 2009

Ich bin super organisiert.

Ich bin super organisiert.

Ich bin super organisiert.

Ich bin super organisiert.


Normalerweise.

Heute hatte ich das unbaendige Beduerfniss unsere Kuechenfenster zu putzen.
Und exzessive Staub zu wischen.
Sowie den Boden.

Um 13:45 Uhr fiel mein Blick auf die Uhr.
Woops, dachte ich, rasch zum Schwimmen, damit ich die Brut rechtzeitig abholen kann!
Schnell alles in die Tasche geworfen, losgehetzt.

Im Club ausgezogen und ... festgestellt, dass ich vergessen habe den Schwimmanzug einzupacken. Da stand ich also, nackt, das schlechte Gewissen im Nacken. Pizza hat sich das Kind naemlich gewuenscht und das ist nun mal nicht diaettauglich. Wer jetzt sagt: ach, man muss auch mal fuenf Grade sein lassen koennen. Ja, kann ich. Die letzten vier Tage habe ich das praktiziert.
Und was mache ich?
Nein, ich gehe nicht nackelig raus und schwimme.
Ich dusche.
Ausgiebig.

Hach, tat das gut.


Manchmal sollte man einfach nicht so super organisiert sein.
Habe ich beschlossen.

Huhn in Port

Vor einiger Zeit las oder sah ich bei Nigella, dass sie sich immer wundern würde wieso Leute dauernd Hühnchenbrustfilet essen wollen, die Beine seien doch viel besser!

Als ich Lust auf Huhn hatte dieser Tage, kam mir ihre Aussage in den Sinn.

Ich unternahm einen Ausflug zu unserem Fleischer und verlangte Beine mit ungefähr einem Kilo Fleisch. So ein Aufwand muss sich ja auch lohnen.

Daheim angekommen, befreite ich die Beine von der Haut und grob - aber nicht penibel - vom überflüssigen Fett. Dann hackte ich die Schenkel beherzt am Knorpel auseinander. Den groß-fleischigen Teil löste ich von den Knochen und Knorpeln, der "Drumstick" durfte drin bleiben.

Zwei Zwiebeln und eine Möhre kleingehackt in etwas Öl anbraten, drei Scheiben klein geschnittenen ungeräucherten Frühstücks/Schinkenspeck dazu geben und währenddessen das Fleisch in eine Plastiktüte packen, zwei Löffel Mehl, Salz und Pfeffer dazu geben, schütteln (natürlich bei geschlossener Tüte, also ich will ja nicht für Schweinereien in der Küche zuständig sein!) und ebenfalls mit anbraten.
Mit zwei (Wein)Gläsern Portwein sowie einem (Wein)Glas Hühnerbrühe aufgießen, Deckel drauf und 45 Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen.

Die Sauce war sehr dunkel, aromatisch, intensiv - und ich hätte sie am liebsten direkt aus dem Topf pur gelöffelt. Das Fleisch ist unglaublich zart und saftig, man braucht noch nicht mal mehr ein Messer, streng genommen.


Meine persönliche Glückseligkeit wäre es das Huhn lediglich mit frisch gebackenem Weissbrot zu essen, auch wenn jedes Gericht eigentlich von Salat oder Gemüse begleitet sein sollte. Vielleicht ein leckerer grünen Bohnen Salat als Vorspeise?

Das nächste Mal nehme ich ein Glas Hühnerbrühe mehr.

Bon appetit!

Donnerstag, 12. November 2009

12 von 12 November

Hubs.




Verstaubt meistens



Ja, ich nutze Stofftaschentücher.
Die schon seit Jahrzehnten in der Familie sind.
Das A steht für Angelika, eine vor 15 Jahren verstorbene Großtante,
die ich als echte Feministin bezeichnen würde. Tolle Frau.



Herr oder Frau J. Dlugosch möge sich bitte bei mir melden.
Ich hätte da noch ein Taschentuch von Ihnen.


Post! Post!

Meine Eltern weilen für einige Wochen in Australien und schicken immer
brav Postkarten an uns, bzw. das Enkelkind.
Die heute war über einen singenden Dingo.




Mittagessen - leftover
Das beste Huhn, dass ich je gemacht habe.
Hühnerschenkel (ohne Knochen) in Portwein gegart.
Bei Interesse poste ich mal das Rezept.



Abendessenvorbereitung




Das ist Tochters Hausaufgabe im Bereich "Reading".
Jedes Buch hat so 30 Seiten (also 15 Doppelseiten)
und sie hat jede Woche fünf dieser Bücher für die Schule zu lesen.





Abstecher in den Fitnessclub nach der Schule.
Wir kommen wieder raus und es regnet.
Streckenweise steht die Strasse 30 cm unter Wasser.





Bild für Muttern.
Ein Früchtebaum mit Äpfeln, Birnen und Bananen,
eine Mutter, die von einem neuen Fahrrad träumt
ein buntes Kleid trägt, während sie den HUND spazieren führt.

Warum ich blond geworden bin, konnte sie mir aber auch nicht sagen ;)

Mittwoch, 11. November 2009

Ja.

Mir ist es auch schon verdammt langweilig mit mir selbst.

;)

Montag, 9. November 2009

Hülfe II

Letztes Jahr ging mein Lieblings-Cashmerepulli nach exzessivem jahrelangen Tragen in die ewigen Jagdgründe.

Ich versuchte mich im Filzen des guten Teils, was ich niemandem empfehlen würde. Die Waschmaschine sah wochenlang sehr grausam aus und Cashmerewolle ist sehr sehr dünn.


Nun ja, jetzt liegt er da. Unschuldig wartend.

Wie wäre es mit einem Paar Ärmelstulpen, brüllt er. Dauernd.

Würde ich ja, keife ich zurück, hätte ich eine Anleitung!


Hat jemand eine Idee? Der Stoff ist nur minimal gefilzt, also dehnt sich immer noch ein bisschen, ist kuschelig warm und so weich.

Dankeschön.

Montag, 2. November 2009

Bruce.

Ok, das wird jetzt unhübsch.
Oder wie ich in der letzten Woche gelernt habe:

"das möschte isch nischt!" (jaja, Grüsse an P. und R.!)

Was ich nicht möchte?



Bruce.



Bruce ist das verratzte und dreckige Stofftier, dass in der Klasse die Runde macht. Jede Woche hat ihn jemand anderes und muss das Vieh überall mit hin schleppen, Bilder machen und eine Geschichte dazu schreiben. Malen.

Mit A. ging er schwimmen.
Mit S. machte er GANZ viel Sport.
S.L musste er die ganze Prinzessinnen- Schose durchmachen. Ehrlich. Da sieht jedes Bild aus als sei es von David Hamilton bearbeitet worden.
Mit I. ging er an den Strand.
Mit AE auf den Rummel.
Mit L. zur grossen Eiche und zu einer Geburtstagsparty.

Das hinterlässt Spuren.
Er stinkt als hätte er in billigem Parfum gebadet - alternativ auch in einem puderigen Puff zu viel Zeit verbracht, aber leider gingen dabei der Dreck der letzten Monate nicht mit ab.

Nun sitzt Bruce bei uns. AM Tisch. Wir müssen ja gastfreundlich sein.



Also wird Bruce diese Woche mit uns Schwimmen gehen, mit uns Backen, mit uns nach Deutschland fliegen (das erste Mal: Easy Jet!) und den 70. Geburtstag des Schwiegervaters feiern.

Ich sollte ihm was nähen. Zum Überziehen. Zum Verdecken der Pockenpest.
Oder in die Waschmaschine schmeissen.
Aber bei meinem Glück besteht er danach nur noch aus Fragmenten.


Kind hat schon angedeutet, dass es das Vieh mit ins Bett nehmen will.

Ich glaube, ich bekomme Ausschlag.