Dienstag, 18. Dezember 2007

Identitätsproblem

Identitätsprobleme haben viele. Manche Frauen, wenn sie Mütter werden, manche Männer, wenn sie Ehemänner werden und manchmal auch kleine Kinder.

Heute morgen kuschelte ich kurz nach dem Aufwachen mit unserer Tochter.

Plötzlich setzt sie sich auf und sagt: "Mama! Ich bin eine Kartoffel!"

Et voilá! Identitätsproblem.

Jetzt habe ich eines. Was bin ich, wenn meine Tochter eine Kartoffel ist?

Lied des Tages

Nachdem ich über beide Ohren in der Flugplanung des nächsten Jahres stecke (eine Wissenschaft für sich), hier was auf die (haha, Schenkelklopfer) OHREN!

Viel Spaß!

Montag, 17. Dezember 2007

Kinder-Tod

Heute wird ein kleines Mädchen beerdigt.
Enni wurde nur drei Jahre.

Das Leben ist nicht fair.

Ihr Schicksal durfte ich in einem anderen Forum miterleben. Miterleiden.

Enni wurde, wie unsere Tochter 2004 geboren. Und automatisch denkt man darüber nach, dass es auch das eigene Kind treffen hätte können.

Heute bekommt unsere Tochter eine extra Portion Liebe. Weil ich nicht anders kann.



Für Enni:


Freitag, 14. Dezember 2007

Thank God is friday!


Also Füsse hochgelegt und entspannt!

*wimmer*

Die wollen mich doch fertig machen.

Nicht nur, dass Easyjet meinen bevorzugten Flug von vor der Haustüre nach Köln/Bonn aus dem Programm genommen hat (wieso fragen wir uns alle, den der Flieger war immer VOLL), nein, ich biss die Zähne zusammen und buchte dann eben von dem nächsten Flughafen aus einen Flug für Februar. Nun kam eine Mail. Täte ihnen ja leid, aber der Flug sei gestrichen worden. Wir könnten aber von Manchester aus fliegen. *knirsch* Nein. Wollen wir nicht. Ist zu weit weg.

Manchmal verfluche ich es schon so auf die Fluggesellschaften angewiesen zu sein!

Donnerstag, 13. Dezember 2007

Aua Aua!

Wie in einem Splattermovie.

Mit dem Messer ausgerutscht. Mittelfinger, kurz unter dem Nagel geschnitten, Blut spritzte.

Und mein erster Gedanke:*zensiert* hoffentlich geht das wieder aus dem Cashmerpulli wieder raus!!!


Inzwischen denke ich nur noch: auaaa, auaaaa!!!

Mitleid nehme ich gerne entgegen.

Hubs

Wir stehen im Kindergarten vor der Krippe.

Meine Tochter (fast vier) schaut sie sich interessiert an und ruft begeistert aus:

"Mama, schau doch! Der Jesus ist ja nackelisch!"


Ja,. Wo sie recht hat, hat sie recht ;)

Mittwoch, 12. Dezember 2007

zwölf von zwölf

Die Regeln sind simpel: 12 Bilder vom 12 des Monats posten.
Ursprünglich von http://chaddarnell.typepad.com/runchadrun2/12_of_12/index.html

Ich mache seit einigen Monaten begeistert mit.


Und hier sind sie:

Der, wie ihn meine Tochter liebevoll nennt: Sämschenkalender (Grüße an Caro, ja woher kommt der Ausdruck nur ;))





(es waren zwei Haarbänder drin)


8:44 Uhr Wir sind heute mit dem Bus zum Kindergarten gefahren. Zum Entzücken des Tochterkindes. Die findet Busfahren spannender als Fliegen.


Nottingham Playhouse. Der Spiegel ist sehr spannend.



mit einem kleinen Selbstportait



Manchmal ist das Leben eine Einbahnstraße



Mittagessen. Chocolate Utopia. Die wirklich beste heisse Schokolade, die es zu trinken gibt mit wunderbaren selbstgemachten Pralinen. Dunkle Trüffel und Tonka (dunkle Schokolade)



Dabei die üblichen Weihnachtskarten für Töchterchens Kindergartenfreunde schreiben.

Es waren 29.


Ich habe eigentlich Gewürzdosen gesucht (für das Balsamicosalz übrigens!), dabei fiel mir dies in die Hände. Ihr könnt Euch vielleicht vorstellen, wie irritiert ich war, dass ich so was in einem englischen Kaufhaus sah!!!



Die Supermum.


Für Enni.



Straßenmusiker. Er ist eigentlich immer da und spielt wunderschön traurigen Blues. Immer.



Lichterspiele am späten Nachmittag.


Montag, 10. Dezember 2007

Hmpf.

Hier sollte ein Bild sein.




Hier auch.





Und hier.



Leider sind sie nicht hier, da sie Weihnachtsgeschenke zeigen.

schade.

Dafür gibts was auf die Ohren:

Destiny ....

Freitag, 7. Dezember 2007

Wie putzig.

Wir waren heute mal wieder in der Stadt. In meinem Lieblingsladen TK-Maxx. In einer Ecke sehe ich ein hübsches, reduziertes Kinderbesteck liegen. Neben dem Preisschild ein Aufkleber: "Not for sold under 18"

Ja, klar. Das Messer ist auch so wahnsinnig gefährlich, dass es nur an Personen über 18 Jahren verkauft werden darf.

Irgendwie putzig die Vorstellung.

Donnerstag, 6. Dezember 2007

Was macht eigentlich ..

ein Anästhesist den ganzen Tag?

Diese Perle möchte ich Euch nicht vorenthalten.
Bekam ich geschickt. Nochmals Danke ;)

klick

Nikolaus


Ich wünsche
Ursprünglich hochgeladen von expresso!
Allen einen wunderschönen und kreativen Nikolaustag!










(Test mit Flicker-Blogger-Version)

Montag, 3. Dezember 2007

Wochend' und Sonnenschein




und mit der Nähmaschine ganz allein.

Ok. Gelogen. Das Kind war auch mit dabei.

Jedenfalls kam das dabei raus.

Ein Schutzengel, der heute noch auf Reisen geht.
Zusammen mit dem Froschkönig. Und ich hoffe, dass beide den Empfängern viel Spaß bereiten werden.















Sonntag, 25. November 2007

Schaulust


klingt doch viel besser als Gaffen, oder?

Apropos Gaffen. Bald ist es ja wieder soweit. Die Engel schweben über den Laufsteg. Werbung gibts aber jetzt schon. Auch wenn es mich dezent an Russ Meyer erinnerte.

Ich kann mich nicht entscheiden, ob ich über diese Werbung herzlich lachen oder lediglich wild den Kopf schütteln soll.

Wobei es mich zu einem ernsten Thema bringt. Brustkrebs. Seit ich in Großbritannien wohne, hoffe ich noch mehr davon verschont zu bleiben. Jede 8. bis 10. Frau erlebt das Trauma irgendwann einen Knoten in ihrer Brust zu fühlen. Leider gibt es in England keine generelle Brustkrebsvorsorge wie das regelmäßige Abtasten der Brust durch einen Frauenarzt. Hier sind es die Frauen selbst, die den Knoten entdecken müssen. Wenn man Pech hat und der Hausarzt einem nicht glaubt, wird man nicht zu einem Spezialisten überwiesen. Und es wertvolle Zeit geht verloren.
Letztes Jahr sah ich eine Guppe älterer Damen mitten in der Stadt protestieren. Als Betroffene müssen sie selbst um Mammographie betteln und kämpfen. Oftmals mit frustrierenden Erfolgen.

Wer das Pech hat auf das öffentliche Gesundheitssystem angewiesen zu sein, hat wirklich die Arschkarte gezogen.

Passt auf Euch auf!

Samstag, 24. November 2007

Liebeserklärung I

Ich liebe meinen Mann. Wirklich.

Bis auf die Tage, an denen er meint, dass 15 Grad im Badezimmer ausreichend sind.

Da fange ich an zu zweifeln. So ein bisschen zumindest.

Donnerstag, 22. November 2007

Vor dem Erfolg

haben die Götter den Schweiß gesetzt. Oder so.
Manchmal auch Blut, Frust und Tränen. Wusste ja schon die (fast) gleichnamige Band.

In meinem Fall lässt es sich mit drei Worten beschreiben:


Schere







Stoff


Schnittmuster

- davon gibt es kein Bild. Wäre zu peinlich.


Jedes Mal frage ich mich, warum ich mir das eigentlich antue. Genau so wie ich die Worte: Schatz, lass uns Radfahren gehen, damals schwer bereut habe. Radfahren in England macht meistens keinen Spaß. Nachdem das dritte Auto an mir mit weniger als zehn Zentimetern vorbeirauschte, entwickelte ich NY-Radkurier-Manie. Mein einziges Ziel war nur noch: lebend daheim ankommen. Schnell. Raus aus der Gefahrenzone.

Jetzt haben wir einen Rollentrainer daheim stehen. Dass ich nicht mehr in den bösen Straßenverkehr muss. Ab und an frage ich mich, warum ich mir das antue ;)

Mittwoch, 21. November 2007

Lecker!


Na. Wer sagts denn.

Premiere.

Nein. Nicht nur hier. Auch in der heimischen Küche.
Wir leben hier in England.
Und hier ist einiges anders als in Deutschland.
Man fährt auf der falschen Seite, Kinder müssen bis sie elf Jahr alt sind in die Schule gebracht und abgeholt werden, die Menschen sind höflicher und böse Zungen behaupten ja, dass die englische Küche gar grauselig wäre, aber das ist tatsächlich ein Vorurteil.

Was jedoch kein Vorurteil ist: die hohe Kunst des Brotbackens erstreckt sich bei den Engländern auf Weißbrot. Vollkornbrot ist lediglich gefärbt und hat ein volles Korn mal von der Fern gesehen. Und es kam der Tag, an dem ich mich der Brotkultur diesen Landes verweigerte.

Dies war der Tag, an dem ich das Brotbacken anfing.
Seither herrscht ein regern Handel an gutem Mehl und - noch wichtiger - Sauerteig mit Deutschland. Jeder Besucher wird gebeten im Gepäck doch bitte ein paar Stückchen frische Hefe einzuführen und wenn es nicht zu viel Aufwand macht, auch ein Brot vom Bäcker. Ich schwöre, mit Laugenbrötchen wird jeder Fremde der beste Freund meines Kindes.

Mit dem Handel ist jetzt Schluss.
Vor ein paar Tagen setze ich einen Sauerteig an.
Und heute ist es soweit. Ich backe damit das erste Brot.

Premiere!

So!

Genug gedacht.

Jetzt wird gearbeitet.