Donnerstag, 20. November 2014

Sie. Es. und Erkenntnisse am Morgen

Die Liebreizende spart ja auf eine Villa, wenn sie gross ist.

Was dazu führt, dass sie - sagen wir es mal charmant - sehr gezielt ihr Geld ausgibt.

Heute morgen hatten wir eine kleine Diskussion.
Als ich in Reha war, bekam sie eine Karte eines auf Kaffeeprodukte spezialisiertes und international tätiges Einzelhandelsunternehmens um Donnerstags die Zeit zwischen Schule und Sport zu überbrücken.
"Ja, Mama, und jetzt? Jetzt ist die Karte leer. Muss ich jetzt die gute Stunde in der Kälte verbringen? Zitternd?"
Man muss ja zugeben, sie hat manchmal echt gute Argumente.

"Ok, mein Kind. Ich gebe Dir die Hälfte dazu. Du bekommst ja Taschengeld."

Sie überlegte einen Moment und antwortete dann:
"Weisst Du Mama, als Kind hat man es finanziell ja echt gut. Taschengeld, was zum Geburtstag, ab und an was von Bekannten oder Euren Freunden. Ich glaube, besser wird es einem nie gehen. Man muss sich keine Gedanken um Miete, Essen oder Kleidung machen."

Diese Erkenntnis hatte ich so mit 21.
Sie ist 10.



*Wir gehen jetzt mal der Einfachheit halber nicht von in Armut lebenden Kindern aus. Dass es die gibt, weiss sie auch.

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