Mittwoch, 12. Dezember 2012

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Vor genau einem Jahr war ich im Krankenhaus, bei P.
Die Diagnose war noch nicht da, wir wollten es noch nicht annehmen, was da im Raum stand.
Wir haben viel geredet, aber auch viel geschwiegen in den Tagen. Ich wünschte, ich hätte damals den Mut aufgebracht ihn mehr zu fragen. So kann ich nur auf 17 gemeinsame Jahre zurück blicken. Er war mir nah, es muss reichen.

Am 24.12. ist er ein Jahr tot. Und ich denke noch immer jeden einzelnen Tag an ihn.

Wüsste er, wie oft ich an ihn denke, würde er mit den Augen rollen und sagen: Schatzi, so ist das Leben nun mal!


Und das Leben, das ist das was täglich passiert.


Frühstück





"Schatz?! Warum kuckt mich das Ei an?"




Weihnchatsgeschenkproduktion





Noch mal die Mütze die ein Kleid war. 




Adventskalenderbefüllung des heutigen Tages




Kernseifen-Deco




Hausaufgaben




Dinge organisieren



Liste - heute
(offiziell, inoffiziell ist sie weitaus länger)



Weihnachtspost



Email-Verkehr mit der Patentante der Liebreizenden. 



Mathe im Advent



Jetzt noch: Essen, spülen, mit dem Kind vornähen, weiterstricken. 
Kind und Mann in den Arm nehmen, aus Dankbarkeit, dass sie da sind. 

Kommentare:

  1. Ach, …mir fehlen grad die Worte…lass dich drücken…und genieß die Zeit mit deinen Lieben!
    Kram,
    Maren

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  2. ....fühl dich gedrückt....
    danke für die bilder :)
    lg
    kerstin

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  3. meine güte....ist das tatsächlich schon ein jahr her? verdammt........

    und du hast recht.....leben ist das, was täglich passiert!
    lg
    lina

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  4. Ach mensch..ich hab Tränen in den Augen...er ist so schnell nach der Diagnose gestorben..mir fehlen die Worte :-(
    LG, Marina

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