Mittwoch, 11. Dezember 2013

Was ich gar nicht leiden kann.

Ich nehme mir aus ein durchaus toleranter Mensch zu sein und andere oft so zu nehmen, wie sie sind.
Aber eine Sache mag ich gar nicht.

Ich stand letztens an der Kasse. Und spürte den heissen Atem der Person hinter mir im Nacken. Ich versuchte mich umzudrehen, aber knallte an den Busen einer mittelalten Frau, die mich strafend ansah.

Ich rutschte etwas weiter nach vorne. Sie rutschte mit.

Ich hätte es ja jetzt auch ignorieren können und beten, dass ich schnell aus dieser Situation raus komme. Aber nein.
"Entschuldigen Sie bitte, aber es geht nicht schneller, wenn Sie sich so an mich drücken."

Pha! Würde sie doch gar nicht machen. NIEMALS. Überhaupt was ich denn WOLLE?!

Ich? Ich will meine Ruhe und meinen persönlichen Freiraum an der Kasse. Ich mag einfach nicht an den Körper eines mir wildfremden Menschen gedrückt werden, wenns nicht unbedingt sein muss. Manchmal kommt man ja nicht drum rum. Bei Konzerten oder im Bus. Aber doch nicht an der Kasse!

Und was können Sie im Alltag nicht leiden?

Kommentare:

  1. genau das macht mich auch immer wahnsinnig!
    tipp von meinem mann: einfach mal einen schritt nach hinten gehen, das wirkt wunder ;0)
    lg, andrea

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  2. Allein beim Lesen habe ich den heißen Atem quasi gespürt. Ich hasse das, dieses enge Ankuscheln. Meine Freundin Ute hat für solche Menschen den Begriff "Closies" geprägt. Abgeleitet von diesem Police-Song "You stand so close to me". Unangenehm. Ich hab in entsprechenden Situationen auch schon was gesagt und auch häufig eine ähnliche Reaktion wie du erhalten. Ich finde es jedes Mal unglaublich, das es Menschen gibt, die den persönlichen Raum eines Menschen nicht beachten. In unserem Kulturbereich liegt der übrigens bei ca. 1,50 m.
    Lieben Gruß Maggie

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  3. Haha, ich wollte genau das selbe schreiben wie Andrea.... also kurzum: Genau das! Widerlich finde ich das und ich verstehe es auch nicht.... Ich versuche immer mein Bein nach hinten zu stellen oder werfe mir meine Tasche neu um und wünsche mir ausnahmsweise einen fetten Rucksack herbei. Aber manchmal sag ich auch was. Wäh........
    Liebe Grüße!!
    claudia

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  4. Diese Distanzlosigkeit mancher Zeitgenossen finde ich auch ganz übel und hätte an der Kasse manchmal gerne zwei Einkaufswägen - einen vorne und einen hinten ;-)
    Liebe Grüße!

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  5. ICH????? Ich kann es nicht leiden, wenn sich manche Menschen, ewig nicht, melden, nicht kommentieren, nicht posten! Ich, kann mich manchmal selbst nicht leiden!!! Ich gelobe Besserung.
    Ich stand mal in Idstein in der Fußgängerzone, da fragte mich eine junge Frau, wie sie denn in die Bahnhofstraße käme, und kam mir dabei immer näher, so daß ich erst ein Stück zurück wich, und als sie mir folgte, sagte, dass Sie mir jetzt aber zu nah käme!!! Sie outete sich dann als Studentin die eine Studie mache und sagte, dass ich die erst sei, die etwas gesagt hätte, die ANDEREN hätte nichts gesagt. Komisch, nicht??? Vielleicht sind wir 2 da spezielle nährempfindlich oder so??? gibts so was????
    Ich wünsche dir, dem Göttergatten und dem Lieblingskind schööööööne, erholsame und freudige Weihnachtstage !!!
    ALLES LIEBE,
    Claudi

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  6. Ich mag das auch überhaupt nicht. Besonders wenn Leute mir beim Bezahlen quasi direkt an der Pelle kleben. Ich frage dann immer, ob sie für mich bezahlen möchten :)

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    1. Hihi, diese Antwort merke ich mir! Ich mag das Auf-die-Pelle-Rücken nämlich auch nicht...

      Herzlich
      Stefanie

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  7. Wah, das ist widerlich! Überhaupt: Menschen, die einem so nah kommen … in meinen persönlichen Komfortbereich. Auf Partys hab ich da schon so manches Tänzchen vollbracht. (Closie ist ein sehr passendes Wort, wie Maggie geschrieben hat!) Closie tritt an mich heran - ich einen Schritt zurück - Closie hinterher … usw … Argh! Anschnaufen ist auch so etwas … das mag ich ja nichtmal bei meiner Familie … geschweige denn bei Fremden - örgs!
    Christel

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