Samstag, 31. Oktober 2009

Brot oder Spiele?

Wenn es einen Club der bösen, bösen Mütter gibt, wurde ich heute um 13 Uhr Mitglied.
Automatisch.

Unser liebreiz' Töchterlein wünscht sich seit Monaten zu Weihnachten eine Baby Björn zum Baden. Und die Dusche.
Jetzt hat sie doch schon diverse Puppen. Und ich eiere immer ein: na jaaaa, der Weihnachtsmann macht manchmal ganz seltsame Dinge ... vor mich hin.

München nun.
Ich hatte Ausgang während der Patenonkel und Adoptivpatenonkel das Kind in die Welt der Seeschlangen und Haie verschleppte.

Beim durch-die-Spielwaren-Abteilung schlendern fiel mein Blick auf eine Baby Bjorn Mini, Dank 130 Jahre Bestehen des Kaufhauses reduziert. Auf einen Zehner. Der Herzenswunsch des Kindes. Zum Greifen nahe. Heissa!

Ich nehme es mir, laufe drei Schritte und denke:
"Verdxxxx Hacke! DAS Ding bekomme ich doch gar nicht mehr mit, wenn ich noch ein, zwei Brote morgen kaufen will!"

Brot oder Spiele.

Ich fühle mich schrecklich. Fühle mich schuldig. Leide Qualen.

Ich habe mich für das Brot entschieden in der Hoffnung die Puppe auch noch in England oder wie auch immer zu bekommen.

Na damit ist mir ja die Medaille "egoistische Rabenmutter" sicher!


Freitag, 30. Oktober 2009

Alles gut.

Die Kotzerei war nach 24 Stunden erledigt, das flaue Gefühl im Magen nach 48.

Seither genieße ich München, meinen Freund, mein Kind, das Essen, meine neuen Stiefel und die tollen Matratzen meines Freundes (der uns netterweise sein Bett überlassen hat).

Die stehen auf der "Haben will" Liste.

Was bin ich aber auch materialistisch ;)

Dienstag, 27. Oktober 2009

Gulp II

Ich schaffte es noch auf die Toiletten - in den letzten zwei Tagen.

Solidarisch mit dem Kind.


Aber jetzt ist schon wieder alles gut.
Ehrlich.

Nur vor dem Flug nach München. Da hatte ich ein wenig Angst.



Sonntag, 25. Oktober 2009

Gulp!

Es hat schon was besonders, wenn das Kind (dank eines spontanen Migräneanfalls) sich genau im Ausgang eines grossen Sportgeschäfts übergibt.
Im Rennen.
Weil sie hoffte es doch noch nach draussen zu schaffen.

"Sie müssen den anderen Ausgang nehmen", sagte der Verkäufer an der Kasse und zeigte auf seine fünf Kollegen, die sich die Ergüsse des Kindes ansahen.

Ich weiss, ich weiss, murmelte ich demütig und leicht rot im Gesicht und zahlte das frische T-Shirt fürs Kind.

Samstag, 24. Oktober 2009

Böses, böses Paw Ridge!

... fiel uns unisono auf. Dem Herrn Heinzelmann und mir.

Gott sei Dank ist der Streit vorbei und ich muss keine
Angst mehr haben das am Montag nach Deutschland
einzuführen ;)




Neues aus dem Leben:

"Nein, ich bin keine Heinzelfrau!"


Freitag, 23. Oktober 2009

Er.Sie.

"Liebes Tagebuch,

ER fragte mich beim Nachhausekommen, ob die Heinzelmännchen ausgebrochen seien. Nur weil ich friere und deswegen eine hässliche Fleece-Mütze auf dem Kopf trage.

Dieser Schuft.

Ob er mich überhaupt noch liebt?


Tieftraurig

SIE."

Donnerstag, 22. Oktober 2009

Und der Madeira?!

Es sollte der Madeirakuchen werden.

Bis ich feststellte, das in dem Rezept kein Tropfen Madeira verwendet wird. Da ich nichts von Verschwendung halte (und mir die frisch gekaufte Flasche Madeira nicht an den Hals hängen wollte), veränderte ich das Rezept.

5 Eiweiss mit einer Prise Salz steif schlagen

170 g Butter, zimmerwarm oder wärmer
5 Eigelb
200 g Zucker

gut verrühren.

Eine unbehandelte Zitrone abreiben und zusammen mit dem Saft zum Teig geben.

60 ml Madeira unterrühren.

200 Gramm frisch gemahlenes Vollkorn-Dinkelmehl (feinste Stufe) oder vergleichbares, sowie 100 Gramm ordinäres Mehl und ein halbes Päckchen Backpulver unterrühren.

Steif geschlagenen Eischnee unterheben.

In eine mit Backpapier ausgelegte Form geben, ein Hauch Zucker auf den Teig streuen und bei
175 - 180 Grad ungefähr 50 Minuten backen lassen.

Stäbchentest!



Ergebnis: ein lockerer, himmlisch leckerer Kuchen!




Wer es genau wissen will - der ganze Kuchen enthält:

3266 Kalorien
417 Gramm Kohlehydrate
171 Gramm Fett
77 Gramm Proteine

Und sehr viel Geschmack!

Mittwoch, 21. Oktober 2009

Schlaf, Kindlein, SCHLAF!!!!

Schlaf wird überbewertet.
Schlafen ist doof.

Meint das Kind.

Schon immer.

Seit neustem gepaart mit bitteren Tränen und der Behauptung,
sie habe in ihrem Zimmer immer Albträume.(und möchte in unser Schlafzimmer ziehen)

Daher wurde es Zeit für einen etwas alternativeren Traumfänger. Rosa halt.

Fimoperlen, Blüten und Blätter gebastelt, rosa Federn gekauft -
und ganz ernsthaft einen Traumfänger gebastelt.







Mir kommen da zwar andere Assoziationen!
Aber solange es hilft ...




PS: falls jemand hier noch Tipps für dieses Problem hat, BITTE teilt es mir mit!

Dienstag, 20. Oktober 2009

Was macht man

wenn hinter einem zwei (Idioten) mit einem Messer aufeinander losgehen?


Richtig.

Schnell rennen!

Montag, 19. Oktober 2009

So mehrere Nächte

mit fiesem Husten lässt einem die eigenen Bauchmuskeln in einem ganz neuen Licht erscheinen.

Guten Wochenanfang, die Damen und Herren.