Montag, 27. September 2010

Sie. Es. Ähm.

Die Neue zu sein, ist echt doof.

Das muss auch leider die Liebreizende feststellen.

Die Suche nach Freunden gestaltet sich ein klitzekleinwenig schwieriger als wir uns das alle vorstellten. Ich hatte naiv gedacht, das sei wie in ihrer englischen Schule, in der wie selbstverständlich alle neuen Kinder sofort integriert werden und niemand ausgeschlossen wird.

Pustekuchen.

Aber da muss sie durch.

Um so mehr freute mich es, als sie am Wochenende folgendes erzählte:

"Die J und die N haben mit mir gespielt!"
"Oh, schön"
"Und es gibt auch einen netten Jungen, den ich mag."
"Und wie heisst der?"
"Kevin!"

Ich verkniff mir ein Grinsen und murmelte ein: "Ähhhmmm .... echt?!"

Und durch meinen Kopf waberte Wellengleich mit einem kichernden Unterton:
Kevinismus

Armer Junge. Gebeutelt. Obwohl er nett ist ;)

Kommentare:

  1. Wenn Ihr schon in der Diaspora leben müßt, ist es wenigstens interessant, die Unterschiede registrieren zu können. Auch, wenn es hier inzwischen viele Kevins gibt, scheinen selbige ja immens zu sein.
    Ich wünsche Deiner Liebreizenden weiterhin gutes Gelingen und das der neue Kevin genau so lohnenswert sei, wie "der alte"... ;)
    Liebe Grüße,
    Liese

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  2. Ja, in GB ist Kevin halt einfach nur ein Kevin. *ggg*

    Aber blöd, dass es ihr so schwer gemacht wird. :( Ich kenne das noch von mir früher. Ich war die Neue aus Bayern mit dem komischen Dialekt. :-P

    Aber wenn sie nach Dir kommt, läßt sie sich sicher nicht unterkriegen.

    LG

    Susanne

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  3. Wenn die einer ärgert, sag bescheid, wir kommen vorbei!!!!!!
    lg
    claudi

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  4. *gacker*

    Und bei Kevin schlucken musstest Du doch nur wegen der einstimmigen Meinung in einschlägigen Kreisen gewisser Damen "drüben" bei E., ooooooder?

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