Freitag, 30. April 2010

... die schwarze Marmelade, Mama!

Das Kind kam mir mit hängenden Mundwinkeln und Tränen in den Augen entgegen.
Schule war heute doof gewesen.
Nichts besonders schlimmes war passiert, sie ist nur wochenendreif.


Auf dem Heimweg meinte ich zu ihr: "Was hältst Du davon, wenn wir uns Pfannkuchen machen?"
"Au ja, aber bitte mit der schwarzen Marmelade*." antwortete das Kind.

Eier - ok
Milch - ok
Butter - ok
Mehl - ok
schwarze Marmelade* - Mist! Ist aus!

Ich erinnerte mich daran, dass letztens mal eine Anleitung für einen Schokoaufstrich gefunden hatte. Mit gerösteten Haselnüssen, Schokolade, Kondensmilch und Honig.

Aber da ich gerne nach dem Motto lebe: nimm was Du hast, wurden es:
- gemahlene und geröstete Cashewkerne und Mandeln (von gestern, vom süssen Risotto)
- Milchmädchen- Kondensaufstrich
- Vanillezucker
und
- eine leckere Schokolade

Eine halbe Tafel Schokolade und die Kondensmilch wurden brutal in der Mikrowelle geschmolzen. Da kenne ich nichts. Dann kamen ein paar Teelöffel von der Nuss-Vanillezuckermischung hinzu.
Zu einem geschmeidigen Aufstrich verarbeiten.

Er ist viel schokoladiger als das (durchaus leckere) Original*.

Ich fragte nach dem ersten Pfannkuchen das Kind: "Und ist es so lecker wie ..?"
Es unterbrach mich mit strahlender Miene: "LECKERER!!"


Ich weiss nicht wie lange es im Kühlschrank haltbar ist, aber schon ein paar Tage, denke ich.
Nicht, dass es so lange halten wird ...






Update: nachdem der Herr des Hauses auch noch ein paar Pfannkuchen mit der schwarzen Marmelade gegessen hatte, ist fast nix mehr übrig. Daher kann ich nur sagen: die Lebensdauer ist von Natur aus begrenzt!

* gemeint ist natürlich Nu.tell.a

Donnerstag, 29. April 2010

Was vegetarisches ...

Risotto ist so eine Sache auf dem Gasherd.
Nach einigen misslungenen Versuchen hatte ich es ad acta gelegt und seufzend darauf verzichtet.
Bis wir bei einer Freundin zum Essen eingeladen waren und das Risotto war zwar ok, aber es juckte mich in den Fingern es zu optimieren.

Also habe ich die Siedeplatte (von meiner Oma, Gott hab sie selig, das Teil sieht schon arg mitgenommen aus) geschnappt und mein Glück noch mal versucht.

1/2 Zwiebel - fein geschnitten in Olivenöl angedünstet
dazu
200 g feinster Risottoreis - leicht angeschwitzt.
Ein paar getrocknete Tomaten mit kochendem Wasser übergossen und quellen lassen.
Mit Gemüsebrühe und Weisswein immer wieder abgelöscht.
Grünen Spargel präpariert.
Zucchini geschält und von den Kernen befreit, klein geschnitten.
Nach der Hälfte der Kochzeit hinzugegeben (bei uns insgesamt 50 Minuten!).

Die inzwischen gequollenen Tomaten mit einer Schere in feine Streifen geschnitten und untergerührt.

Kurz vor dem Servieren wird der Ziegenkäse in das Risotto gekrümelt und mit einem guten Zitronen-Olivenöl abgeschmeckt. Es blieb nichts übrig. Gar nichts.





Mittwoch, 28. April 2010

Schweinskramgebäck oder ... dem George sein Tag, der III.

Beim Sneiton Market finden sich ein Mal im Monat auch schrecklich kreative Menschen zusammen.

Siebdrucke
Selbstgemachte Kuschelmonster
Bedruckte T-Shirts
Taschen

und auch Schweinskrambäckerinnen und Bäcker.

Ich bat eine, Caroline, eine der Bäckerinnen, ob ich ihre Leckereien fotografieren dürfte.

Durfte ich.


Erdbeer und weisse Schokolade Cupcakes







Caroline






Das Kind hatte einen Berry-Crumble und fand ihn ausgesprochen lecker.

Dienstag, 27. April 2010

Markt-Tag oder: dem George sein Tag, die zweite.


Markt hier ist was anderes als ein Markt in Deutschland.
Während in Deutschland da Bauern stehen, hochwertiges Obst und Gemüse angeboten wird und die Qualität meistens doch höher ist als im Supermarkt, ist das hier gerade anders.

Markt = billiges Obst und Gemüse.

Man kann wunderbar Glück haben. Wenn man ohne Einkaufsliste los geht, vorrangig saisonale Produkte nimmt und sich zutraut die Qualität von Waren mit dem blossen Auge zu bewerten.


Die Gegend, Sneiton, in der Samstags Markt ist, ist nicht gerade die beste. Sehr viele Sozialwohnungen, das erste Kind mit 16, Kampfhunde, die Zähne fallen auch schon früher aus als sonst wo, kurz: Bennpunkt.







Marktdamen


Der Vorteil: es ist in Laufweite zu Innenstadt


Das futuristische Gebäue rechts ist unsere Eishalle



Teil I der Serie:
verlassene Gebäude.
Davon gibt es in dieser Stadt viele. Und einige sind wirklich sehenswert.


Die Stadt hat ein großes kreatives Potential.
Plakat, am Wegesrand.




Samstag, 24. April 2010

Ach Du lieber ähm heiliger George! Teil I



Gestern war der Tag des heiligen Georgs.
Alle liefen mit roten und weißen Sachen durch die Gegend und meine Freundin A. schmückte den Pub in dem sie arbeitet mit einer 5 x 3 m großen England-Fahne.



Heute war in der Stadt die große Parade.

Zur Feier des Tages mit rot lackierten Fussnägeln und roten Birkenstock.
Man will ja nicht auffallen.





Allerlei seltsamer Tanz in allen Gassen



Was für ein Glück, dass der fine food market heute auch war. Also verhungert ist keiner.




Mittagessen
(Kartoffeln in Gänsefett gebraten, mit ein bisschen grobem Salz und Knoblauchcreme)


Eine reizende Dame war das Opfer. Um sie herum tanzten 12 Männer. Ein Traum.










Der Drachen, Herr Georg, Herr Hood und die Fräulein Marian




Danke, meine Lieben



"Ihhh, MOOOOOOMMM, the horse did a pooooooooooo!",
sagte das Mädchen neben mir zu ihrer Mutter.



Gut gekleidet
(ja, solche laufen hier einige rum)


Chicks



Männer in Röcken. Was will man mehr?




Na ja. Ok.


Freitag, 16. April 2010



1. Umziehen musste ich mich dank Erdbeerflecken heute schon .

2. Wenig ist kostenlos, aber manches umsonst.

3. Meine beste Eigenschaft macht mich aus .

4. Mein Kind mag Details.

5. In ungefähr 10 Jahren ist meine Tochter schon fast wieder aus der Pubertät raus. Juchu!

6. Alkohol macht mich verrückt .

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen Familienabend , morgen habe ich einen Marktbesuch geplant und Sonntag möchte ich mit Tochter schwimmen gehen und endlich das folgende fertig-pimpen !





wie immer von hier:

Donnerstag, 15. April 2010

Montag, 12. April 2010

12 von 12 im April 2010

Moin.



Geist eins (der hübsche)



Frühstück



Beschäftigungstherapie



Konsumtempel



Überstimmt



Bruchbude



Whats ...?



Illusionen



Naschen
(an wen muss ich wohl IMMER denken, wenn ich bei Starbucks bin?!)



Fresstempel



Geist zwo (der gute)